VOLKSOPER


Axel an der Himmelstür

 

Ralph Benatzkys 77. Operette wurde 1936 uraufgeführt und machte die junge Zarah Leander über Nacht zum Star. Mit dem untypischen Kontra-Alt der Diva, Hollywood als Spielort und Schlagern wie „Kinostar, du Abgott dieses Jahrhunderts“ oder „Gebundene Hände“ kam noch einmal frischer Wind in das Genre der Operette. Benatzkys Musik erklingt in neuen Arrangements von Kai Tietje. Peter Lund, der Regisseur der Erfolgsproduktion "Frau Luna", kehrt mit demselben Leading Team an die Volksoper zurück. An der Volksoper sind Bettina Mönch und Andreas Bieber in den Hauptrollen zu erleben, Wolfgang Gratschmaier gibt den Kommissar Morton. FOTO: Volksoper Wien

 

Operette kann alles: Revue, Singspiel, Tragödie, große Oper, Film, Komödie, Kabarett, Schauspiel. Viel zu selten wird dieses vielfältige Genre mit Preisen und medialer Aufmerksamkeit belohnt. Deswegen hat BR-KLASSIK den "Operetten-Frosch" ins Leben gerufen. Die neunte Auszeichnung 2016 geht an die Volksoper Wien für "Axel an der Himmelstür" in der Inszenierung von Peter Lund: BR Klassik

Foto: VOLKSOPER


Der Mann von La Mancha

 

Am 22. November 1965 wurde "The Man of La Mancha" am Broadway uraufgeführt. Ein verwirrter, gegen Windmühlen kämpfender spanischer Ritter als Musicalheld? Dieses Wagnis wurde mit einer Rekordserie von über 2.300 Aufführungen belohnt, und bis heute erfreut sich das Werk ungebrochener Beliebtheit. Robert Meyer verkörpert die Rolle des „Ritters von der traurigen Gestalt“, seine hoch geschätzte „eine mit altjungferlich-sittlichem Sexappeal überzeugende Haushälterin" (Mottingers-Meinung.at) ist Wolfgang Gratschmaier!

Foto: Barbara Pálffy


Der Zauberer von Oz

 

von L. Frank Baum ist Amerikas wohl berühmteste Märchenerzählung, die durch die Verfilmung mit der jungen Judy Garland (1939) weltweit Kultstatus erhielt. Das bekannteste Lied daraus, „Over the Rainbow“ von Harold Arlen und Yip Harburg, wurde 1940 mit dem Oscar ausgezeichnet. Die für die Royal Shakespeare Company erstellte Bühnenfassung des Meisterwerkes entwickelte sich auch an der Volksoper zum Publikumshit für die ganze Familie. Ein Fest für Augen, Ohren und Gemüt mit Wolfgang Gratschmaier als Onkel Henry und als Wächter in der Smaragdstadt.

Foto: VOLKSOPER


A Midsummer Night's Dream Oper in drei Akten

 

von Benjamin Britten (1913-1976)

Text nach William Shakespeare von Peter Pears und Benjamin Britten

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Premiere an der Volksoper Wien, am 27. Februar 1998. Erstmals nun jedoch wird die Volksoper das Werk in englischer Originalsprache zeigen. Die Märchenoper, 1960 in Aldebourgh uraufgeführt, gehört zu den bedeutendsten Werken Benjamin Brittens. Regisseur und Bühnenbildner Philippe Arlaud hat einen wunderbar farbigen und phantasievollen Kosmos für Brittens Meisterwerk geschaffen und hat diesen auch bei der Wiederaufnahme szenisch betreut.

 

Inhalt

 

Die Figur des Puck bringt zusaetzliche Verwirrung in Shakespeares Handlung um Liebeswirren und erotische Verwicklungen. Am Anfang aller Auseinandersetzungen steht dabei ein Familienzwist: Im Reich der Elfen streiten sich König Oberon und seine Gattin Tytania. Es ist nun der Kobold Puck, der im Auftrag Oberons Tytania einen Liebestrank ins Auge träufeln soll, damit sie sich unsterblich in das erste Wesen verliebt, das ihr begegnet. Zwei weitere Paare geraten in den Wirbel dieses zaubermächtigen Ehestreits. Lysander und Hermia sowie Helena und Demetrius. Man ahnt es schon: Kobolde sind unzuverlässige Gesellen und Liebestränke in ihren Händen gefährliche Waffen: Puck verwechselt alles und verabreicht den Trank genau den falschen Personen. Das Desaster nimmt seinen Lauf. Völlig unberührt von allen Liebeswirren bleiben nur sechs Handwerker, die im Wald ein Theaterstück proben. Oder doch nicht?

 

Musikalische Leitung: Alfred Eschwé

Inszenierung und Buehne: Philippe Arlaud

Kostueme: Annette Beaufaÿs

 

Tytania: Daniela Fally / Jennifer O’Loughlin

Hippolyta: Elisabeth Kulman

Hermia: Adrineh Simonian

Helena: Ursula Pfitzner

Oberon: David D. Q. Lee 

Puck: Karl Markovics

Theseus: Sebastian Holecek

Demetrius: Mathias Hausmann

Lysander: Daniel Behle

Bottom: Lars Woldt

Quince: Karl Huml

Flute: Wolfgang Gratschmaier

Snout: Adrian Cave

Starveling: Josef Forstner

Snug: Markus Raab

Chorus of Fairies: Grazer Kapellknaben

FOTO: Volksoper


Wolfgang Gratschmaier als Prinz Pietro in Wien & Tokyo, FOTO Christine Kaufmann

Boccaccio

 

oder "Der Prinz von Palermo" ist eine komische Oper bzw. Operette in drei Akten von Franz von Suppé. Das Libretto schrieben Camillo Walzel alias Friedrich Zell und Richard Genée. Das Werk wurde am 1. Februar 1879 am Carltheater in Wien uraufgeführt und gilt als das erfolgreichste Bühnenwerk des Komponisten. Es handelt von Giovanni Boccaccio, dem berühmten Dichter des Decamerone, der hier selbst Held einer Liebesgeschichte wird.

 

Ort und Zeit der Handlung: Florenz 1331

Libretto: Camillo Walzel und Richard Genée

Komponist: Franz von Suppé

Uraufführung: Carltheater, Wien

 

Regie: Helmuth Lohner

Bühnenbild: Alexander Weig

Kostüme: Marie-Jeanne Lecca

Choreographie: Giorgio Madia

Musikalische Leitung: Andreas Schüller

 

Giovanni Boccaccio; Annely Peebo

Beatrice: Daniela Dott

Isabella: Ulrike Pichler-Steffen

Peronella: Sigrid Martikke

Fiametta: Daniela Fally

Pietro: Wolfgang Gratschmaier

Scalza: Josef Forstner

Lotteringhi: Kurt Schreibmayer

Lambertuccio: Heinz Zednik

Leonetto: Thomas Sigwald

Ein Unbekannter: Markus Raab

Ein Ausrufer: Stefan Cerny

Checco: Markus Raab

FOTO: Christine Kaufmann


Sweeney Todd

 

„Der Österreichische Musiktheaterpreis 2015 für die beste Produktion geht an … Sweeney Todd!“ So stolz die Volksoper auf diese Ehre war, Sondheims Meisterwerk ist Preise gewöhnt: Es wurde 1979 mit den sechs wichtigsten Tony-Awards ausgezeichnet. Nun ist die Erfolgsproduktion wieder zu sehen und wird unter den Anwesenden Schauer, Lachstürme und Rührung verbreiten. Der Barbier Sweeney Todd will nach Jahren der Verbannung blutige Rache an seinem Peiniger Richte Turpin nehmen. Als ihm dieser entwischt, wird Todd im Wahn zum Serienmörder: Er schneidet seinen Kunden die Kehlen durch; seine Komplizin, die Pastetenbäckerin Mrs. Lovett, stellt aus den Opfern Fleischpasteten her …

 

Wieder ein großer Wurf der Wiener Volksoper, schaurig-schön und großartig umgesetzt, das Bühnenbild ist Broadway-Tony-reif! Tolle Kostüme!, großartig musizierendes Orchester!!! Robert Meyer in der Rolle des Richter Turpin ein Gustostückerl, Bravo! Wolfgang Gratschmaier in der Rolle des Büttel Bamford hervorragend und sehr wortdeutlich! Sweeney Todd ein großer Erfolg, Hingehen! (R. Pinter)

Foto: VOLKSOPER


Wiener Blut

 

ist eine „komische Operette“ in drei Akten von Johann Strauss (Sohn), zusammengestellt und bearbeitet von Adolf Müller junior. Der Titel stammte von dem Konzertwalzer Wiener Blut op. 354 (1873). Die Uraufführung der Operette fand am 26. Oktober 1899 im Carltheater Wien statt. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein.

 

Dirigent: Rudolf Bibl

Inszenierung: Robert Herzl

Bühne: Pantelis Dessyllas

Kostüme: Leo Bei

Choreographie: Giorgio Madia

 

Gabriele: Ursula Pfitzner

Franziska Cagliari: Renate Pitscheider

Pepi Pleininger; Renée Schüttengruber

Anna: Petra Halper

Fürst Ypsheim: Peter Minich

Graf Zedlau: Dietmar Kerschbaum

Graf Mitrowski: Klaus Ofczarek

Kagler: Thaddäus Podgorski

Josef: Wolfgang Gratschmaier

Fiakerkutscher: Josef Forstner

Wirt: Hermann Lehr

FOTO: Christine Kaufmann


Gasparone

 

Millöckers „Gasparone“ erklingt in dieser Neuproduktion nicht in der Originalfassung aus dem Jahr 1884, sondern in der musikalischen und textlichen Neugestaltung von Ernst Steffan und Paul Knepler aus dem Jahr 1932. Erst diese Version enthält den berühmten Schlager: „Dunkelrote Rosen bring’ ich, schöne Frau“. Die Melodie hat Millöcker für seine Operette „Diana“ 1867 komponiert und in einem späteren Werk, „Der Vizeadmiral“, bereits wiederverwertet. Knepler und Steffan texteten erst die „dunkelroten Rosen“, durch die das Lied berühmt wurde. Wolfgang Gratschmaier gibt unter der Regie von Olivier Tambosi den Massaccio.

Foto: VOLKSOPER


Vivaldi - Die fünfte Jahreszeit

 

ist eine für die Volksoper neu kreierte Form der BaRock-Oper und schafft eine Symbiose von Alt und Neu, von Traditionell und Modern. Christian Kolonovits tritt mit seiner Verbindung von barocken Elementen mit der klaren Kraft von Rockmusik den Beweis an, wie nahe diese beiden Stile beieinander liegen. „Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit“ erzählt vom aufregenden, skandalträchtigen und dramatischen Leben eines Superstars: des Geigenvirtuosen, Komponisten und „roten Priesters“ Antonio Vivaldi. Wolfgang Gratschmaier mimt in dieser Produktion den Vater Vivaldi und Kardinal Ottoboni.

Foto: VOLKSOPER


Die Csárdásfürstin

 

Auch über hundert Jahre nach der Uraufführung (1915) ist dieses Schlageralbum der silbernen Operettenära noch attraktiv. Wie kein anderes Werk steht Emmerich Kálmáns Werk für das Ende der Donau-Monarchie und der silbernen Wiener Operettenära mit ihrer Walzertradition. Regisseur und Textbearbeiter Peter Lund verleiht der bittersüßen Liebesgeschichte am Rande der Kriegskatastrophe neuen Schwung: Was tun, wenn die Verbindung des Prinzen Edwin mit einer Chansonette die Ehre der Familie ins Wanken bringt, so fragt sich der Schlossherr Lippert-Weylersheim (Wolfgang Gratschmaier)? Und wie soll man damit umgehen, wenn ein wohlgehütetes Geheimnis der Dame des Hauses (Sigrid Hauser) ans Licht kommt?

Foto: VOLKSOPER


Der Kongress tanzt

 

Werner Richard Heymann komponierte die Musik zu Filmklassikern wie "Die drei von der Tankstelle", "Ninotschka" und 1931 zu Erik Charells "Der Kongress tanzt". Zur Zeit des Wiener Kongresses 1815 verliebt sich der Zar von Russland in die kleine Handschuhmacherin Christel. Dem österreichischen Kanzler Metternich kommt das sehr gelegen, da eine Liebschaft den Zaren von den Staatsgeschäften ablenken sollte. Der Zar aber hat einen Doppelgänger mitgebracht… Robert Meyer als Fürst Metternich und Wolfgang Gratschmaier als Duke of Wellington.

Foto: Barbara Pálffy 


The Sound of Music

 

Die quirlige Klosternovizin Maria Rainer wird zur Betreuung von sieben Kindern in das Haus des verwitweten Barons von Trapp geschickt. Der ehemalige Kapitän der Kriegsmarine, der seinen Nachwuchs mit militärischem Drill erzieht, ist zunächst skeptisch ob Marias unkonventionellem Wesen. Doch schon bald wächst sie ihm und den Kindern ans Herz und begleitet schließlich die abenteuerliche Flucht der Trapp-Familie vor den Nazis. Wolfgang Gratschmaier steht als Onkel Max mit Barbara Obermeier und mit Johanna Arrouas auf der Bühne der Volksoper Wien.