VOLKSOPER

Sweeney Todd

 

„Der Österreichische Musiktheaterpreis 2015 für die beste Produktion geht an … Sweeney Todd!“ So stolz die Volksoper auf diese Ehre war, Sondheims Meisterwerk ist Preise gewöhnt: Es wurde 1979 mit den sechs wichtigsten Tony-Awards ausgezeichnet. Nun ist die Erfolgsproduktion wieder zu sehen und wird unter den Anwesenden Schauer, Lachstürme und Rührung verbreiten. Der Barbier Sweeney Todd will nach Jahren der Verbannung blutige Rache an seinem Peiniger Richte Turpin nehmen. Als ihm dieser entwischt, wird Todd im Wahn zum Serienmörder: Er schneidet seinen Kunden die Kehlen durch; seine Komplizin, die Pastetenbäckerin Mrs. Lovett, stellt aus den Opfern Fleischpasteten her …

 

Wieder ein großer Wurf der Wiener Volksoper, schaurig-schön und großartig umgesetzt, das Bühnenbild ist Broadway-Tony-reif! Tolle Kostüme!, großartig musizierendes Orchester!!! Robert Meyer in der Rolle des Richter Turpin ein Gustostückerl, Bravo! Wolfgang Gratschmaier in der Rolle des Büttel Bamford hervorragend und sehr wortdeutlich! Sweeney Todd ein großer Erfolg, Hingehen! (R. Pinter)

Foto: VOLKSOPER


Gasparone

 

Millöckers „Gasparone“ erklingt in dieser Neuproduktion nicht in der Originalfassung aus dem Jahr 1884, sondern in der musikalischen und textlichen Neugestaltung von Ernst Steffan und Paul Knepler aus dem Jahr 1932. Erst diese Version enthält den berühmten Schlager: „Dunkelrote Rosen bring’ ich, schöne Frau“. Die Melodie hat Millöcker für seine Operette „Diana“ 1867 komponiert und in einem späteren Werk, „Der Vizeadmiral“, bereits wiederverwertet. Knepler und Steffan texteten erst die „dunkelroten Rosen“, durch die das Lied berühmt wurde. Wolfgang Gratschmaier gibt unter der Regie von Olivier Tambosi den Massaccio.

Foto: VOLKSOPER


Vivaldi - Die fünfte Jahreszeit

 

ist eine für die Volksoper neu kreierte Form der BaRock-Oper und schafft eine Symbiose von Alt und Neu, von Traditionell und Modern. Christian Kolonovits tritt mit seiner Verbindung von barocken Elementen mit der klaren Kraft von Rockmusik den Beweis an, wie nahe diese beiden Stile beieinander liegen. „Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit“ erzählt vom aufregenden, skandalträchtigen und dramatischen Leben eines Superstars: des Geigenvirtuosen, Komponisten und „roten Priesters“ Antonio Vivaldi. Wolfgang Gratschmaier mimt in dieser Produktion den Vater Vivaldi und Kardinal Ottoboni.

Foto: VOLKSOPER


Die Csárdásfürstin

 

Auch über hundert Jahre nach der Uraufführung (1915) ist dieses Schlageralbum der silbernen Operettenära noch attraktiv. Wie kein anderes Werk steht Emmerich Kálmáns Werk für das Ende der Donau-Monarchie und der silbernen Wiener Operettenära mit ihrer Walzertradition. Regisseur und Textbearbeiter Peter Lund verleiht der bittersüßen Liebesgeschichte am Rande der Kriegskatastrophe neuen Schwung: Was tun, wenn die Verbindung des Prinzen Edwin mit einer Chansonette die Ehre der Familie ins Wanken bringt, so fragt sich der Schlossherr Lippert-Weylersheim (Wolfgang Gratschmaier)? Und wie soll man damit umgehen, wenn ein wohlgehütetes Geheimnis der Dame des Hauses (Sigrid Hauser) ans Licht kommt?

Foto: VOLKSOPER


Der Kongress tanzt

 

Werner Richard Heymann komponierte die Musik zu Filmklassikern wie "Die drei von der Tankstelle", "Ninotschka" und 1931 zu Erik Charells "Der Kongress tanzt". Zur Zeit des Wiener Kongresses 1815 verliebt sich der Zar von Russland in die kleine Handschuhmacherin Christel. Dem österreichischen Kanzler Metternich kommt das sehr gelegen, da eine Liebschaft den Zaren von den Staatsgeschäften ablenken sollte. Der Zar aber hat einen Doppelgänger mitgebracht… Robert Meyer als Fürst Metternich und Wolfgang Gratschmaier als Duke of Wellington.

Foto: Barbara Pálffy 


The Sound of Music

 

Die quirlige Klosternovizin Maria Rainer wird zur Betreuung von sieben Kindern in das Haus des verwitweten Barons von Trapp geschickt. Der ehemalige Kapitän der Kriegsmarine, der seinen Nachwuchs mit militärischem Drill erzieht, ist zunächst skeptisch ob Marias unkonventionellem Wesen. Doch schon bald wächst sie ihm und den Kindern ans Herz und begleitet schließlich die abenteuerliche Flucht der Trapp-Familie vor den Nazis. Wolfgang Gratschmaier steht als Onkel Max mit Barbara Obermeier und mit Johanna Arrouas auf der Bühne der Volksoper Wien.