Der Kampf ist für alle der gleiche
Wolfgang Gratschmaier, Gstaad, August 2008:
Ich habe beschlossen, dieses Weihnachtsstück in ein Palmenhaus der Paradiesvögel zu transponieren, in dem ich die Figuren dort frei gefangen agieren lasse. Der Kampf ist für alle der gleiche, ob arm oder reich, egal, alle lügen und haben Angst. Doch es gibt auch für alle die gleiche Hoffnung.
Wenn Menschen keine Angst hätten, wären sie dazu fähig, die Welt zu verändern. Das Fehlen einer sozusagen eigentlichen Dekoration macht mir keine Angst, im Gegenteil, das verschafft meiner Kreativität Raum für szenische und farbliche Loslösungen, für ein Spazieren gehen in gedanklichen Räumen, ähnlich einer Zen-Meditation.
Ein Stück, drei Versionen, 1000 Wege:

Vielen Dank!
Gordan Bedenikovic, Alfred Eschwé, Erika Gratschmaier, Sophie Haaser, Michael Hillenbrand, Roswitha Kalcher, Reinhard Schmidt, Renée Schüttengruber, Elektro Stockinger, Kunsttischler Then, Richard Östreicher, Maske & Requisite Volksoper Wien, Café Weimar, Oliver ZehnerGraphic: W. Gratschmaier 2007, Photo: K. Strommer 2008